Die Weingärten der Krachers liegen am Rande, zum Teil sogar im geschützten Gebiet des Nationalparks. Für das ungeschulte Auge präsentiert sich die Gegend völlig flach, doch wer genau schaut, erkennt „Berge“: Geländewellen von ein bis eineinhalb Metern Höhe, die wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Trauben und vor allem auf die Qualität der Botrytis haben.
Etwa ein Drittel der Fläche sind sandig-schottrige Böden, zwei Drittel kiesiges Sediment. Dieser Untergrund sorgt für gute Entwässerung und ermöglicht den Rebstöcken tiefgründiges Verwurzeln. Die Rebanlagen sind in hoher Pflanzdichte bestockt, um die Rebstöcke zu „stressen“ und damit geringere Menge mit mehr Konzentration in den Trauben zu ernten.
Die wichtigsten weißen Sorten sind Welschriesling, Chardonnay, Scheurebe, Traminer und Muskat Ottonel. Daneben werden auch Rotweine ausgebaut.



